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Natalia Nikolai

Die russische Pianistin begeistert ihr Publikum in den Konzertsälen Russlands, Spaniens, Frankreichs und Deutschlands durch ihre Empfindsamkeit, Farbigkeit des Spiels und ihre Leidenschaft. Sie ist gern gewünschter Gast bei vielen internationalen Festivals.
 
Natalia Nikolai wurde in einem kleinen Dorf in der Region Wolgograd, ca. 1.300 km südlich von Moskau, geboren. Wie ihr Vater, der ein virtuoser Akkordeonist war, passionierte auch sie sich für ein Tasteninstrument. Als ihr Vater bemerkte, dass die kleine Natalia immer wieder auf dem Akkordeon klimperte, entschied er sich, ihr eine Klavierausbildung an der Musikschule zu ermöglichen. Die Familie zog ins nahe Kotelnikowo, wo Natalia bereits als Zwölfjährige die Musikschule mit Auszeichnung abschloss.
 
Nach dem sie den Jugendwettbewerb von Süd-Russland gewonnen hat erfolgte das
Studium an der Musikfachschule das sie ebenfalls mit Auszeichnung abgeschlossen hat. Während dieser Zeit gewann Natalia weitere Preise für die beste künstlerische Darbietung und virtuoses Spiel.
 
1987 beginnt Natalia Nikolai ihr umfassendes Studium in Moskau an der berühmten
Gnessinych-Musikhochschule bei dem angesehenen Prof. E. Liebermann, das sie höchst erfolgreich mit Diplom für Solo- und Kammermusik im Hauptfach Klavier und Musikpädagogik abschließt. Danach erweiterte Natalia Nikolai ihre pianistische Ausbildung in Deutschland bei dem weltbekannten Prof. Oleg Maisenberg an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. „Für mich ist Natalia Nikolai eine außergewöhnliche Pianistin mit einer starken Ausdruckskraft. Sie gehört auf die großen Bühnen.“ So hat er später geschrieben.
 
Ihre in Deutschland aufgenommene CD mit Werken von Skrjabin, Rachmaninov und Liszt würdigten anerkannte Kritiker wie Dr. Eckardt van den Hoogen, Pro Classics:
 
„…diese Künstlerin ist ihrerseits auf der Wanderschaft wie die Objekte ihrer musikalischen Leidenschaften. Und so ist es letztlich kein Wunder, wenn sie sowohl in der Programmauswahl als auch in der Realisation einen Grad an innerem Empfinden verrät,wie es nur den Großen des jeweiligen Faches zu eigen ist.“
 
Wilhelm Riekert, langjähriger Freund des weltberühmten Pianisten Wilhelm Kempf und seit über 30 Jahren ständiger Musikkritiker der Stuttgarter Zeitung, der wichtige Klavierereignisse in ganz Europa rezensierte, schrieb:
 
„So betroffen war ich von der Ausdruckskraft ihres Spiels, das wie feinste elektrische Ladungen auf mich übersprang, eines Spiels, in dem sich elementare und hoch differenzierte Musikalität zu einem vollendeten Ganzen verschmolzen.“

Discographie

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