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Fabio Luisi

Fabio Luisi wurde 1959 in Genua geboren und begann bereits im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel. Luisi erhielt sein Klavierdiplom 1978 am Konservatorium Niccoló Paganini in Genua. Danach setzte er seine pianistischen Studien bei Antonio Bacchelli und Aldo Ciccolini in Paris fort. Er begann das Kapellmeisterstudium an der Grazer Musikhochschule bei Milan Horvat und erhielt das Kapellmeisterdiplom mit Auszeichnung 1983. Luisi trat noch im selben Jahr sein erstes Engagement als Korrepetitor mit Dirigierverpflichtung an der Grazer Oper an. Sein Dirigierdebüt gab er 1984 in Martina Franca mit Cimarosas Requiem. 1987 verließ Luisi die Grazer Oper und begann seine internationale Karriere. 1989 debütierte er bei den Opernfestspielen an der Bayerischen Staatsoper München mit Il barbiere di Siviglia, an der Staatsoper unter den Linden in Berlin mit Le nozze di fi garound an der Wiener Staatsoper mit Tosca, die er als seine „Schicksalsoper“ bezeichnet. Seit dem erfolgreichen Einstand an diesen Opernhäusern ist er ständiger Gastdirigent von Repertoire-Vorstellungen, Wiederaufnahmen und Neuproduktionen. Sein Debüt in Amerika feierte er 2000 mit einer Neuproduktion von Rigoletto in Chicago (Lyric Opera). 2002 debütierte er bei den Salzburger Festspielen in einer Neuproduktion von Die Liebe der Danae, gefolgt von einer konzertanten Aufführung der ÄgyptischenHelena, die eine stetige Zusammenarbeit mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden zur Folge hatte. Auch im symphonischen Bereich begann Luisis Weg in der Stadt
seiner Dirigentenausbildung: 1990 wurde unter seiner künstlerischen Leitung das Grazer Symphonische Orchester neu gegründet. Die zweite Hälfte der 90er-Jahre stand im Zeichen des Karriere-Aufbaus in den Bereichen Live-Konzert, Rundfunkaufnahme und CD-Produktion, wobei drei Orchester für diese Tätigkeitsfelder einstehen: 1995 wurde er künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Tonkünstler- Orchesters Niederösterreich und 1996 künstlerischer Leiter des Sinfonieorchesters des Mitteldeutschen Rundfunks in Leipzig. 1997 wurde er zum künstlerischen Leiter und Musikdirektor des Orchestre de la Suisse Romande in Genf berufen. Im Februar 2000 gab Fabio Luisi sein Konzertdebüt in den Vereinigten Staaten bei einem Auftritt mit dem New York Philharmonic. Zusätzlich wurde Luisi Anfang 2004 Generalmusikdirektor der Sächsischen Staatsoper Dresden und Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle ab der Saison 2007–08. Hier folgte er Persönlichkeiten wie Fritz Busch, Karl Böhm, Josef Keilberth, Rudolf Kempe und Giuseppe Sinopoli. Seit 2005 ist Luisi Chefdirigent der Wiener Symphoniker, seit der Saison 2012 –13 ist er neuer Generalmusikdirektor am Opernhaus Zürich. Im September 2011 wurde Luisi zudem zum Chefdirigenten an der Metropolitan Opera in New York ernannt.

Discographie

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